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FriedenBericht

Weltfriedenstag in Chemnitz und Zwickau: Frieden braucht Diplomatie

2. September 2026

Am 1. September wurde auch in Sachsen an vielen Orten der Weltfriedenstag und Antikriegstag begangen. Für mich ist dieser Tag nicht nur eine Mahnung, sondern auch ein politischer Auftrag: Gerade in Zeiten wachsender internationaler Spannungen braucht es wieder mehr Diplomatie, Deeskalation und den Willen zu friedlichen Lösungen.

Viele Gespräche am Chemnitzer Infostand

In Chemnitz haben wir als BSW-Kreisverband gemeinsam mit der örtlichen Friedensinitiative einen Infostand organisiert, der rege besucht wurde. Dabei ergaben sich viele interessante Gespräche mit Bürgern. Besonders die deutsche Außenpolitik sorgte vielfach für Kopfschütteln. Aber auch unser Verhältnis zu anderen Parteien und aktuelle politische Entwicklungen in den ostdeutschen Ländern waren Thema.

Gerade angesichts der immer stärkeren Ausrichtung Deutschlands auf Aufrüstung und sogenannte „Kriegstüchtigkeit“ halte ich es für wichtig, dass die Stimmen für Frieden und Diplomatie weiterhin öffentlich wahrnehmbar bleiben. Eine verantwortungsvolle Politik darf internationale Konflikte nicht weiter verschärfen, sondern muss auf Interessenausgleich, Verständigung und diplomatische Lösungen setzen.

Am Chemnitzer BSW-Stand mit meinem Praktikanten Elias Sißmeier (BSW Düren/Heinsberg) im Gespräch mit Bürgern

Zentrale BSW-Veranstaltung in Zwickau

Anschließend ging es für mich auf Einladung des dortigen Kreisverbandes nach Zwickau, wo in diesem Jahr die zentrale Veranstaltung des BSW Sachsen zum Weltfriedenstag stattfand. Mit dabei war auch unsere Parteivorsitzende Amira Mohamed Ali. Neben mehreren Redebeiträgen gab es eine passende musikalische Begleitung mit Friedensliedern.

Die gut besuchte Veranstaltung hat gezeigt, dass die Sorge vor weiterer Eskalation und einem immer stärkeren Denken in militärischen Kategorien viele Menschen bewegt. Für uns bleibt deshalb klar: Aufrüstung und Konfrontation schaffen keinen dauerhaften Frieden. Deutschland braucht wieder eine Politik der Vernunft, der Deeskalation und der Diplomatie.

Vielen Dank an den Zwickauer Kreisverband für die Einladung und die gelungene Veranstaltung – und an alle, die sich auch über den Weltfriedenstag hinaus für Frieden einsetzen.

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