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FriedenBericht

Festival der Meinungsfreiheit in Magdeburg: Ein starkes Zeichen für offene Debatten

31. August 2026

Rund 2.000 Menschen kamen am 30. August zum „Festival der Meinungsfreiheit“ in die Magdeburger Festung Mark. Mit zahlreichen Gästen aus Medien, Wissenschaft, Kultur und Politik, einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm und vielen Gesprächen auch abseits der Bühne war die Veranstaltung für mich ein voller Erfolg.

Ein vielfältiges Programm rund um die Meinungsfreiheit

Unter dem Motto „Gemeinsam gegen Cancel Culture“ wurde einen ganzen Tag lang über den Zustand der Meinungsfreiheit und der öffentlichen Debattenkultur in Deutschland diskutiert. Auf dem Programm standen Podiumsgespräche und Vorträge zu ganz unterschiedlichen Themen – von der Aufarbeitung der Corona-Zeit über den Zustand des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und die Debattenkultur an Hochschulen bis hin zur Rolle von Kunst und Medien. Mit dabei waren unter anderem Gabriele Krone-Schmalz, Ulrike Guérot, Daniela Dahn, Stefan Homburg, Michael Meyen, Norbert Häring und Sahra Wagenknecht. Auch Christine Prayon und Felicia Binger sorgten mit einer satirischen Lesung für einen anderen Zugang zum Thema.

Besonders gefreut hat mich, dass viele starke Frauen auf der Bühne vertreten waren und ihre Perspektiven in die Debatten eingebracht haben. Eine Kunstausstellung von Simon Rosenthal zum Thema Krieg und Frieden sowie musikalische Beiträge rundeten das Programm ab.

Spannende Begegnungen auch abseits der Bühne

Mindestens ebenso interessant wie die Podien waren für mich die zahlreichen Gespräche am Rande des Festivals. Vertreter und Unterstützer des BSW waren aus dem gesamten Bundesgebiet nach Magdeburg gekommen. Solche Veranstaltungen bieten deshalb nicht nur Gelegenheit zur politischen Diskussion, sondern auch zum Austausch über Landesgrenzen hinweg – und vielleicht habe ich dort ja auch den einen oder anderen künftigen Gast für eine Folge von „Rudolphs Runder Tisch“ getroffen.

Das Festival hat gezeigt, dass es ein großes Interesse an kontroversen Diskussionen und an Räumen gibt, in denen unterschiedliche Positionen offen ausgesprochen und miteinander diskutiert werden können. Ich hoffe deshalb, dass die gelungene Veranstaltung in Magdeburg nicht die letzte dieser Art gewesen ist.

Das Festival im Video

Wer am 30. August nicht selbst in Magdeburg dabei sein konnte, kann die Podiumsgespräche und Vorträge auch im vollständigen Mitschnitt ansehen - der Link findet sich rechts unter "Quellen".

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