Der Landesausschuss des BSW Sachsen hat einen neuen Vorstand gewählt. Nico Rudolph übernimmt den Vorsitz des Gremiums, das die Arbeit des Landesverbandes konstruktiv-kritisch begleitet und die Perspektiven aus allen Regionen Sachsens stärker einbinden soll.
Der Chemnitzer Landtagsabgeordnete Nico Rudolph ist zum Vorsitzenden des Landesausschusses des BSW Sachsen gewählt worden. Zu seinen Stellvertretern bestimmte das Gremium Dr. Gisela Prohatzky und Horst Schiermeyer.
Der Landesausschuss wurde vor einigen Monaten als zusätzliches Parteigremium neben dem Landesvorstand geschaffen. In ihm sind alle 13 sächsischen Landkreise und kreisfreien Städte mit jeweils einem Vertreter und einem Stellvertreter präsent. Auf diese Weise sollen Erfahrungen, Probleme und politische Impulse aus allen Teilen Sachsens stärker in die Arbeit des Landesverbandes einfließen.
Nach der Landessatzung begleitet der Landesausschuss die Arbeit des Landesvorstandes, die Landesparteitage und die politische Entwicklung des BSW Sachsen konstruktiv-kritisch. In den vergangenen Monaten beschäftigte sich das neu geschaffene Gremium zunächst intensiv mit seiner eigenen Arbeitsweise und zunehmend auch mit konkreten politischen und organisatorischen Fragen. So ging unter anderem die Anregung für eine Leitdebatte auf dem kommenden Landesparteitag aus den Beratungen des Ausschusses hervor.
„Ich bedanke mich bei den Mitgliedern des Landesausschusses für das Vertrauen. Unsere bisherigen Beratungen waren von einer sehr konstruktiven und kollegialen Atmosphäre geprägt. Genau daran möchte ich gemeinsam mit Gisela Prohatzky und Horst Schiermeyer anknüpfen“, erklärt Rudolph.
Der neu gewählte Vorstand soll die Beschlüsse des Landesausschusses umsetzen, seine Arbeit koordinieren und die Kommunikation mit den weiteren Parteigremien unterstützen. Für Rudolph liegt eine besondere Stärke des Ausschusses darin, dass politische Debatten nicht allein aus der Perspektive der Landesebene geführt werden:
„Eine Partei lebt nicht nur von ihren Vorständen und Mandatsträgern. Entscheidend ist, dass auch die Erfahrungen der Mitglieder vor Ort und die sehr unterschiedlichen Bedingungen in unseren Regionen gehört werden. Der Landesausschuss kann dazu beitragen, diese Perspektiven stärker zusammenzuführen und das BSW in ganz Sachsen weiter zu verankern.“
Bei seiner jüngsten Sitzung diskutierte der Landesausschuss zudem über die aktuelle Lage der Partei und verabschiedete mehrere Anregungen für den Landesvorstand. Einigkeit bestand unter den anwesenden Mitgliedern auch darin, dass ein vergleichbares Gremium auf Bundesebene Vorteile bieten könnte, um die Perspektiven der einzelnen Landesverbände stärker in die Entwicklung des BSW einzubinden.
Rudolph abschließend: „Unser unmittelbarer Schwerpunkt liegt jetzt aber auf Sachsen. Wir wollen dabei mithelfen, tragfähige Strukturen aufzubauen, gute politische Debatten zu führen und das BSW dauerhaft in den Regionen zu verankern.“