Der BSW-Kreisverband Chemnitz ruft für den 5. März zu einem mahnenden Gedenken an die Bombardierungen von Chemnitz vor 81 Jahren durch die Westalliierten auf.
Die Kriegsführung, die Zivilpersonen als legitime Ziele von Luftangriffen sah, ging von Nazi-Deutschland aus. Sie kam mit den Angriffen der Bombergeschwader der Westalliierten zurück zu ihrem Ausgangspunkt:
Die Bombenangriffe auf Chemnitz sollten dem Brechen der Moral der Zivilbevölkerung dienen, töteten Tausende Menschen und zerstörten den Großteil der Innenstadt. Die Flächenbombardements waren zu diesem Zeitpunkt militärisch und moralisch nicht zu rechtfertigen.
„Damit Deutschland, Sachsen und Chemnitz nie wieder Opfer von Bombardierungen werden, sollte sich die Bundesregierung einer auf Diplomatie und Entspannung ausgerichteten Politik verpflichtet fühlen, statt wie momentan auf Konfrontation abzuzielen und Konflikte zu befeuern.“ So der BSW-Kreisvorsitzende, Nico Rudolph.
Die Orientierung auf Kriegstüchtigkeit, der auch die Einführung des vorläufig noch freiwilligen Wehrdienstes dient, lehnt die BSW-Landtagsfraktion ab.
„Daher erklären wir uns auch solidarisch mit den am 5.3. in vielen sächsischen Städten stattfindenden Schüler-Demonstrationen gegen die Wehrpflicht. Noch soll der Wehrdienst freiwillig bleiben, aber wir müssen davon ausgehen, dass das nicht lange so bleibt. Es ist gut, dass die Jugend hier ein starkes Zeichen setzen will!“, so Rudolph.

