Am 27. März haben wir als BSW-Landtagsfraktion erstmals zu einem friedenspolitischen Runden Tisch eingeladen. Ziel war es, mit Engagierten aus der sächsischen Friedensbewegung ins Gespräch zu kommen, bestehende Kontakte zu vertiefen und konkrete Impulse für unsere parlamentarische Arbeit aufzunehmen.
Mit rund vier Dutzend Teilnehmern war die Veranstaltung sehr gut besucht. Schon während des Abends wurde deutlich, wie groß das Interesse an einem solchen Format ist – viele haben direkt nach einer Fortsetzung gefragt. Für mich ist das ein klares Signal, dass wir diesen Austausch weiterführen sollten.
Der Abend begann mit einem offenen Arbeitstreffen, in dem wir über das Verhältnis zwischen Friedensbewegung und parlamentarischer Arbeit gesprochen haben. Dabei ging es auch darum, Erwartungen, Kritik und konkrete Anliegen aufzunehmen.
Im Anschluss wurde eine Ausstellung zur Friedensbewegung in der DDR eröffnet, die uns freundlicherweise vom Martin-Luther-King-Zentrum in Werdau zur Verfügung gestellt wurde. Sie wird in den kommenden Wochen auch für weitere Interessierte in Chemnitz zugänglich sein.
Den inhaltlichen Schwerpunkt bildete der Vortrag von Oberst a.D. Wolfgang Richter zu Fragen von Abrüstung und Geopolitik. Er hat viele Positionen der aktuellen politischen Debatte aus fachlicher Perspektive eingeordnet und zur Diskussion gestellt. In der anschließenden Gesprächsrunde wurde deutlich, wie wichtig es ist, wieder stärker auf Verständigung zu setzen, um politische Konflikte zu entschärfen.
Ich danke Wolfgang Richter für seinen Vortrag, dem Martin-Luther-King-Zentrum für die Ausstellung und allen Teilnehmern für die engagierte Diskussion. Der Abend hat gezeigt, wie wichtig Räume für einen offenen Austausch sind – und dass es dafür auch ein großes Bedürfnis gibt.
Eine Videoaufzeichnung des Vortrags wird in Kürze zur Verfügung gestellt.







