Am Rednerpult

Rede im Stadtrat: Warum der Vermögensteuer-Antrag zu kurz greift

In seiner Rede im Chemnitzer Stadtrat erklärt Nico Rudolph, warum die BSW-Fraktion den Antrag der Linken zur Wiedereinführung einer Vermögensteuer nicht unterstützt. Zwar sei eine stärkere Besteuerung großer Vermögen grundsätzlich richtig, der vorliegende Antrag greife jedoch zu kurz und löse die strukturellen Probleme der kommunalen Finanzen nicht.

Rede im Stadtrat: Städtepartnerschaft mit Wolgograd – Zeichen der Verständigung setzen

85 Jahre nach dem Überfall Nazi-Deutschlands auf die Sowjetunion habe ich dafür geworben, die historische Verantwortung ernst zu nehmen und neue Schritte der Verständigung zu gehen. Die Reaktivierung der Städtepartnerschaft mit Wolgograd wäre ein solches Zeichen – unabhängig von aktuellen politischen Konflikten und getragen von der Überzeugung, dass Dialog die Grundlage für ein friedliches Miteinander bleibt.

Rede im Landtag: 36 Jahre nach der Wende – Schluss mit Stasi-Überprüfungen!

Am 5. Februar habe ich im Sächsischen Landtag zum CDU/SPD-Antrag über die Überprüfung von Abgeordneten auf eine frühere Tätigkeit für das Ministerium der Staatssicherheit gesprochen. In meiner Rede habe ich erläutert, warum ich diese Regelungen 36 Jahre nach der friedlichen Revolution für überholt halte und weshalb sie aus meiner Sicht weder zur Aufarbeitung noch zum gesellschaftlichen Zusammenhalt beitragen.

Rede im Landtag: Außenpolitik auf Augenhöhe – US-Bindung überwinden

In meiner Rede in der Aktuellen Stunde des Sächsischen Landtags habe ich kritisiert, dass Sachsen im Bundesrat eine außenpolitische Linie mitträgt, die Deutschland immer enger an die USA bindet. Ich habe benannt, warum US-Sanktionen, Fracking-Gas, Atomwaffen in Deutschland und die geplante Stationierung von US-Mittelstreckenraketen unsere Sicherheit nicht erhöhen – und weshalb der Bundesrat endlich Initiativen für Diplomatie und Rüstungskontrolle ergreifen muss.

Nico Rudolph in Motorradkombi im Sächsischen Landtag

Rede im Landtag: Fankultur am Sachsenring unterstützen – und parlamentarische Fairness einfordern

In dieser Debatte habe ich erlebt, wie schnell im Landtag über Kleidung gestritten wird – und wie schwer es manchen fällt, den kulturellen Wert des Sachsenrings anzuerkennen. In meinen Redebeiträgen erkläre ich, warum die Fankultur dort mehr ist als „Rennlärm“, was sie für Westsachsen bedeutet und weshalb ich mir vom Parlament mehr Rückhalt für solche gewachsenen Traditionen wünsche.

Symbolbild 35 Jahre Deutsche Einheit

Rede im Landtag: 35 Jahre Wiedervereinigung – Zeit für eine ehrliche Bilanz

Am 11. September 2025 habe ich in der Aktuellen Stunde des Landtags zum Antrag unserer Fraktion „1989–2025: Wiedervereinigung ohne Einheit – Zweite Wende statt Zeitenwende!“ gesprochen. Ich habe aufgezeigt, dass die Wiedervereinigung für viele Menschen auch Brüche, Verluste und Ungerechtigkeiten mit sich brachte und diese Erfahrungen bis heute kaum Gehör finden. Statt Dämonisierung braucht es einen offenen und ehrlichen Umgang mit der DDR-Vergangenheit – damit Ostdeutsche ihre Geschichte im vereinten Deutschland wiederfinden können.

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